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100 Jahre Salzstreuer

Die Ausstellung „100 Jahre Salzstreuer“ wurde am 11. März 2019 eröffnet. Dabei wurde das Jahr 1919 als Zeitpunkt für das Erscheinen der Salzstreuer auf den Esstischen der Welt, vorweg bemerkt, nicht willkürlich gewählt. Zwar kann man Gefäße zum Streuen von Gewürzen schon auf mittelalterlichen Gemälden entdecken. Auch in den Schreibstuben standen Streuer für Sand bereit, mit dem die feuchte Tinte getrocknet wurde.

 

Die besondere Eigenschaft des Salzes, durch die Luftfeuchtigkeit zu verklumpen und dadurch die Streufähigkeit zu verlieren, lässt die Verwendung von Gewürzstreuern für Salz vor Ende des 19. Jahrhunderts allerdings zweifelhaft erscheinen.

 

Bis in die Neuzeit hinein wird Salz auf den Speisetischen in offenen Schalen, Salieren, aufgetischt. Das frisch gemörserte Salz darin nahm man mit kleinen Löffelchen oder auf der Messerspitze. Das Salz zwischen zwei Fingerspitzen aus der Saliere zu nehmen, galt als unfein. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts werden die ersten Patente auf Salzstreuer erteilt.

 

 

Als Bezugspunkt für diese Ausstellung wurde die Anmeldung des Gebrauchsmusters eines Salzstreuers 1919 gewählt. Raoul Heinrich France´ wurde ein spezieller Streuer zum Gebrauchsmuster Nr. 723730 beim Deutschen Patentamt eingetragen. Das Besondere an diesem Streuer war, dass R.H. France´ sich bei dessen Entwicklung die Mohnkapsel zum Vorbild nahm. So gilt France´ als Pionier der Bionik, eine Wissenschaft, welche die Natur als Vorbild für technische Ingenieurleistungen nimmt.

 

In der Ausstellung werden aus der vereinseigenen Sammlung mehr als 300 Streuerpaare gezeigt. Nicht nur die Vielfalt der Materialien, Formen und Figuren, sondern auch die Anstrengungen der Erfinder, Ingenieure und Designer lassen diesen Alltagsgegenstand in einem besonderen Licht erscheinen.

 

Unser neues Buch „100 Jahre Salzstreuer“erscheint bald!

Auf 118 Seiten finden Sie Wissenswertes zur Geschichte des Salzstreuers und erhalten Einblicke in unsere gleichnamige Sonderausstellung. Unsere Salzstreuersammlung mit vielen kuriosen und skurrilen Streuern wird ebenfalls vorgestellt

Da die Auflage begrenzt ist, können Sie über unser Kontaktformular Ihr Exemplar schon verbindlich vorbestellen. Der Preis für das Buch beträgt 15,00 Euro zuzüglich der Versandkosten.

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Der Eintritt ist frei.

Gruppen von 10 bis 20 Personen können

individuelle Termine zum Besuch unserer

Ausstellungen und /oder der Kaffeestube

vereinbaren, wenn alle TeilnehmerInnen

geimpft oder genesen sind.

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Die Ausstellungen sind wieder geöffnet!

Besuch der Ausstellungen Sonntags

von 14.30 bis 17 Uhr wieder möglcih.

 

Ab dem 25.08.21 müssen wir beim

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Kaffeestube Ihre Kontaktdaten erheben,

sofern Sie sich nicht über die Luca App

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in Innenräumen die Maskenpflicht.

Ab der Warnstufe 1 gilt die 3G-Regel –

Zutritt haben dann nur Geimpfte,

Genesene und Getestete mit den

entsprechenden gültigen Nachweisen.

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